Inhalt (9 Abschnitte)
- Was ist eine Pflegetagegeldversicherung?
- Wie hoch sollte eine Pflegetagegeldversicherung sein?
- Pflege zu Hause: Auch hier entsteht eine Lücke
- Staffel je Pflegegrad: Warum das „volle Tagegeld“ höher sein muss
- Wie teuer ist eine Pflegetagegeldversicherung?
- Wie lange wird Pflegetagegeld gezahlt?
- Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
- Gesundheitsprüfung, Pflege-Bahr und Steuer
- So kommen Sie zu Ihrem Pflegetagegeld
- Eine Pflegetagegeldversicherung zahlt bei Pflegebedürftigkeit einen vereinbarten Betrag pro Tag – ohne Kostennachweis, zusätzlich zur Pflegepflichtversicherung, solange die Pflegebedürftigkeit besteht (MB/EPV 2017 § 1).
- Wie hoch sie sein sollte, ergibt sich aus der Lücke: Im Pflegeheim blieben am 01.07.2026 im ersten Jahr im Bundesschnitt 3.364 € im Monat selbst zu zahlen (vdek) – minus dem, was Rente und Ersparnisse tragen.
- Für 2.000 € im Monat bei stationärer Pflege nennt Assekurata in vier Beispieltarifen 38 bis 61 € Beitrag bei Abschluss mit 25 und 134 bis 215 € mit 55 (Stand März 2026).
- Wichtig im Vergleich: Leistung je Pflegegrad (Staffel), Dynamik ohne neue Gesundheitsprüfung, Beitragsbefreiung und Wartezeit – laut Musterbedingungen drei Jahre, viele Tarife verzichten darauf.
Eine Pflegetagegeldversicherung zahlt im Pflegefall einen vereinbarten Betrag pro Tag, frei verwendbar und zusätzlich zur Pflegepflichtversicherung. Wie hoch sie sein sollte, ergibt sich aus der Lücke: Im Pflegeheim blieben am 01.07.2026 im ersten Jahr im Bundesschnitt 3.364 € im Monat selbst zu zahlen (vdek) – wer davon 1.000 € aus der Rente trägt, braucht rund 80 € pro Tag.
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Stand 22.10.2026. Formel: Lücke = Bedarf × (1 + Puffer) − eigene Mittel; Tagegeld = Lücke ÷ 30, aufgerundet auf volle 5 €; volles Tagegeld = Tagegeld ÷ Leistung des Tarifs im Pflegegrad. Bedarf ohne eigene Schätzung: Pflegeheim = Durchschnitt je Land und Aufenthaltsjahr nach Leistungszuschlag (vdek, 01.07.2026; § 43c SGB XI), gleich für Pflegegrad 2 bis 5; zu Hause mit Pflegedienst = 600 / 1.000 / 2.100 / 2.100 € (Pflegegrad 2 bis 5, Bundesschnitt, Assekurata 04/2026); zu Hause durch Angehörige = 469 € (WIdOmonitor 1/2026). Leistungen der Pflegeversicherung sind abgezogen; Beihilfe-Sonderregeln für Beamte sind nicht eingerechnet. Orientierung, kein Angebot.
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Pflegefall-Fahrplan als PDFWas ist eine Pflegetagegeldversicherung?
Die Pflegetagegeldversicherung ist die häufigste Form der privaten Pflegezusatzversicherung: Ende 2024 hatten 3.021.300 Menschen in Deutschland eine (GDV, zitiert von Assekurata 04/2026). Sie zahlt ab der Feststellung eines Pflegegrads einen vereinbarten Betrag pro Tag – ohne dass Sie Rechnungen einreichen müssen. Wofür Sie das Geld verwenden, entscheiden Sie: für den Eigenanteil im Heim, einen Pflegedienst, eine Haushaltshilfe oder als Anerkennung für Angehörige, die pflegen.
Das Tagegeld kommt zusätzlich zur Pflegepflichtversicherung. Deren Leistungen sind in der privaten und der sozialen Pflegeversicherung gleich hoch (§ 23 Abs. 1 SGB XI) – und bewusst begrenzt. Den Rahmen für die Verträge setzen die Musterbedingungen des PKV-Verbands für die ergänzende Pflegekrankenversicherung (MB/EPV 2017); maßgeblich ist immer der einzelne Tarif. Einen Überblick über alle Arten gibt der Ratgeber private Pflegezusatzversicherung.
Wie hoch sollte eine Pflegetagegeldversicherung sein?
Die Höhe richtet sich nach der Lücke zwischen den Pflegekosten und dem, was Pflegeversicherung, Rente und Ersparnisse tragen. Drei Größen bestimmen sie:
- Der Eigenanteil: Im Pflegeheim blieben am 01.07.2026 im ersten Jahr im Bundesschnitt 3.364 € im Monat – in Sachsen-Anhalt 2.891 €, in Bremen 3.761 € (vdek). Darin stecken der pflegebedingte Eigenanteil, Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten.
- Die Aufenthaltsdauer: Der Leistungszuschlag nach § 43c SGB XI senkt den pflegebedingten Teil mit jedem Jahr – ab dem vierten Jahr lag der Eigenanteil im Schnitt bei 2.111 €.
- Ihre eigenen Mittel: Rente oder Pension laufen im Pflegefall weiter. Was davon nach anderen Ausgaben für die Pflege bleibt, verringert das nötige Tagegeld.
| Bundesland | Eigenanteil 1. Jahr | Lücke nach 1.000 € | Tagegeld |
|---|---|---|---|
| Bremen | 3.761 € | 2.761 € | 95 € |
| Nordrhein-Westfalen | 3.671 € | 2.671 € | 90 € |
| Baden-Württemberg | 3.657 € | 2.657 € | 90 € |
| Deutschland (Durchschnitt) | 3.364 € | 2.364 € | 80 € |
| Bayern | 3.270 € | 2.270 € | 80 € |
| Niedersachsen | 3.008 € | 2.008 € | 70 € |
| Sachsen-Anhalt | 2.891 € | 1.891 € | 65 € |
Zwei Strategien sind verbreitet: Wer nur die pflegebedingten Kosten absichert, rechnet damit, dass Rente und Ersparnisse Unterkunft und Verpflegung tragen – Assekurata setzt dafür 2.000 € im Monat an. Wer die volle Lücke schließen möchte, etwa weil ein Partner zu Hause weiter Miete zahlt, kalkuliert mit rund 3.500 € (Assekurata, April 2026). Beides kann sinnvoll sein; entscheidend sind Einkommen, Vermögen und Familie. Wie es im Pflegeheim weitergeht, wenn das Geld nicht reicht, erklärt der Ratgeber Eigenanteil im Pflegeheim für Privatversicherte.
Pflege zu Hause: Auch hier entsteht eine Lücke
Die meisten Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt. Kauft die Familie einen Pflegedienst, eine Tagespflege oder Entlastung hinzu, reichen die Höchstbeträge oft nicht. In einer bundesweiten Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) gaben 43,6 % der pflegenden Angehörigen zusätzliche private Kosten an – im Schnitt 469 € im Monat, für den Pflegedienst allein 277 € (Befragung 30.09. bis 21.10.2025, WIdOmonitor 1/2026). Für eine tägliche Versorgung durch einen Pflegedienst schätzt Assekurata die Lücke im Bundesschnitt je nach Pflegegrad auf 375 € bis 2.100 € im Monat.
| Pflegegrad | Leistung Pflegeversicherung | Lücke pro Monat | Tagegeld (÷ 30) |
|---|---|---|---|
| Pflegegrad 2 | 796 € | 600 € | 20 € |
| Pflegegrad 3 | 1.497 € | 1.000 € | 35 € |
| Pflegegrad 4 | 1.859 € | 2.100 € | 70 € |
| Pflegegrad 5 | 2.299 € | 2.100 € | 70 € |
Ein Vorteil des Tagegelds zu Hause: Es unterscheidet nicht, ob ein Profi oder die Familie pflegt. Pflegekostentarife leisten dagegen bei Pflege durch Angehörige deutlich weniger (Assekurata). Wer pflegende Angehörige finanziell entlasten möchte – etwa weil die Tochter ihre Arbeitszeit reduziert –, ist mit einem Tagegeld flexibel. Was Angehörige sonst an Hilfen bekommen, steht im Ratgeber Pflegende Angehörige bei Privatversicherten.
Staffel je Pflegegrad: Warum das „volle Tagegeld“ höher sein muss
Bei den meisten Tarifen vereinbaren Sie ein Tagegeld für Pflegegrad 5; in den anderen Pflegegraden zahlt der Tarif einen Prozentsatz davon. Im Pflegeheim leisten inzwischen fast alle Tarife 100 % ab Pflegegrad 2, bei Pflege zu Hause sind die Staffeln sehr unterschiedlich (Assekurata, April 2026). In den Beispieltarifen der Studie zahlen die Tarife zu Hause in Pflegegrad 2 zwischen 30 % und 100 %, in Pflegegrad 3 zwischen 50 % und 100 %.
Statische Tarife
Sie legen das Tagegeld für Pflegegrad 5 fest; die Prozentsätze der anderen Pflegegrade gibt der Tarif vor. Die häufigste Tarifform.
Flexible Tarife
Sie wählen die Leistung je Pflegegrad selbst – zum Beispiel mehr in den häufigen Pflegegraden 2 und 3 bei Pflege zu Hause.
100 % in allen Graden
Einige Tarife zahlen in jedem Pflegegrad das volle Tagegeld, ambulant wie stationär – die umfassendste, aber auch teurere Lösung.
Praktisch heißt das: Zahlt ein Tarif zu Hause in Pflegegrad 3 nur 50 %, und Sie möchten dort 35 € pro Tag erhalten, müssen Sie ein volles Tagegeld von 70 € vereinbaren. Genau das rechnet das Feld „Leistung des Tarifs in diesem Pflegegrad“ im Rechner oben.
Wie teuer ist eine Pflegetagegeldversicherung?
Der Beitrag hängt vor allem vom Alter beim Abschluss ab, außerdem von der Höhe, der Staffel und von Extras wie Dynamik oder Beitragsbefreiung. Die Ratingagentur Assekurata hat für vier Beispieltarife Beiträge erhoben (Stand März 2026):
| Abschluss mit | 2.000 € bei stationärer Pflege | 3.500 € bei stationärer Pflege |
|---|---|---|
| 25 Jahren | 38–61 € | 66–107 € |
| 35 Jahren | 55–87 € | 96–152 € |
| 45 Jahren | 78–130 € | 136–227 € |
| 55 Jahren | 134–215 € | 235–377 € |
Pflegetagegeld: Monatsbeitrag nach Abschlussalter
Vier Beispieltarife für 2.000 € im Monat bei stationärer Pflege (Pflegegrad 2 bis 5) – günstigster und teuerster Beitrag je Eintrittsalter, Euro pro Monat
Assekurata, Studie „Wege zur Pflegevollversicherung mit der Pflegezusatzversicherung“, April 2026 (Beiträge Stand März 2026); Beispiele, keine Angebote.
Viele überschätzen die Kosten: In einer Allensbach-Umfrage schätzten die Befragten den Beitrag für eine gute Absicherung auf durchschnittlich 260 bis 280 € im Monat – ein Niveau, das die Beispieltarife selbst bei Abschluss mit 55 Jahren für 2.000 € nicht erreichen (Assekurata). Wer später einsteigt, findet die Besonderheiten im Ratgeber Pflegezusatzversicherung mit 60.
Wie lange wird Pflegetagegeld gezahlt?
So lange, wie die Pflegebedürftigkeit besteht. Nach den Musterbedingungen beginnt der Versicherungsfall mit der Feststellung der Pflegebedürftigkeit und endet erst, wenn sie nicht mehr besteht (MB/EPV 2017 § 1 Abs. 2). Gezahlt wird ab Antragstellung; stellen Sie den Antrag nach dem Monat, in dem die Pflegebedürftigkeit eingetreten ist, ab Beginn des Antragsmonats (§ 6 Abs. 1). Grundlage ist in der Regel das Gutachten der Pflegepflichtversicherung, bei Privatversicherten meist von MEDICPROOF.
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
- Dynamik: Pflege wird teurer. Eine Erhöhung des Tagegelds ohne neue Gesundheitsprüfung – am häufigsten 10 % alle drei Jahre – hält die Leistung aktuell; wichtig ist, dass sie auch nach Eintritt des Pflegefalls gilt und nicht mit 65 oder 70 endet (Assekurata).
- Staffel: Hohe Leistungen in den Pflegegraden 2 bis 4 bei Pflege zu Hause, denn dort verbringen die meisten den größten Teil der Pflegezeit.
- Beitragsbefreiung: Sie macht den Tarif teurer. Assekurata hält eine Befreiung ab Pflegegrad 4 oder 5 für vertretbar.
- Nachversicherung: Erhöhung bei Heirat oder Geburt ohne Gesundheitsprüfung; Kinder lassen sich binnen zwei Monaten nach der Geburt ohne Gesundheitsprüfung mitversichern, wenn ein Elternteil seit mindestens drei Monaten versichert ist (MB/EPV 2017 § 2 Abs. 2).
- Ausland: Das Tagegeld gilt nach den Musterbedingungen für Pflege in Deutschland (MB/EPV 2017 § 1 Abs. 5). Wer im Alter auswandern möchte, achtet auf eine Ausweitung im Tarif.
- Beitragsstabilität: Beiträge können steigen, wenn die Leistungsausgaben von der Kalkulation abweichen (MB/EPV 2017 § 8b). Wegen des Älterwerdens steigen sie nicht, weil Alterungsrückstellungen gebildet werden (§ 8a Abs. 2).
Gesundheitsprüfung, Pflege-Bahr und Steuer
Ungeförderte Pflegetagegeldtarife fragen beim Antrag nach der Gesundheit. Eine anonyme Risikovoranfrage über einen Experten zeigt vorab, zu welchen Bedingungen ein Versicherer annimmt – bevor Sie einen Antrag stellen. Ohne Gesundheitsprüfung geht es mit dem staatlich geförderten Pflege-Bahr: 5 € Zulage im Monat, in Pflegegrad 5 mindestens 600 €, höchstens fünf Jahre Wartezeit (§§ 126, 127 SGB XI). Viele kombinieren beides.
Beiträge zur Pflegezusatzversicherung gehören zu den sonstigen Vorsorgeaufwendungen (§ 10 Abs. 1 Nr. 3a EStG). Sie wirken sich nur aus, solange der Höchstbetrag von 1.900 € (etwa bei Arbeitgeberzuschuss oder Beihilfe) bzw. 2.800 € (wer die Krankenversicherung allein zahlt, etwa Selbstständige) im Jahr nicht schon durch die Basisbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft ist (§ 10 Abs. 4 EStG). Beamte lesen die Beihilfe-Regeln im Ratgeber Pflegezusatzversicherung für Beamte.
So kommen Sie zu Ihrem Pflegetagegeld
Bedarf rechnen
Mit dem Rechner oben: Pflegesituation, Bundesland, eigene Mittel – das Ergebnis ist Ihr Zieltagegeld.
Gesundheitsfragen vorab klären
Eine anonyme Risikovoranfrage über einen Experten zeigt, wo und zu welchem Beitrag Sie angenommen werden.
Tarife vergleichen
Staffel, Dynamik, Beitragsbefreiung, Auslandsschutz – und ob ein Pflege-Bahr als Baustein dazupasst.
Abschließen und anpassen
Dynamik nutzen und das Tagegeld bei großen Lebensereignissen überprüfen.
Ein spezialisierter Experte aus unserem Partnernetzwerk vergleicht kostenlos die Tarife für Ihr Zieltagegeld und erklärt alle Vor- und Nachteile. Alle Wege, die Pflegelücke zu schließen, finden Sie im Überblick Pflegezusatz. Auch Arbeitgeber bieten eine betriebliche Pflegeversicherung an.
Häufige Fragen
Wie hoch sollte eine Pflegetagegeldversicherung sein?
So hoch wie die Lücke, die Rente und Ersparnisse nicht tragen. Im Pflegeheim lag der Eigenanteil am 01.07.2026 im ersten Jahr im Bundesschnitt bei 3.364 € im Monat (vdek). Wer davon 1.000 € selbst zahlen kann, braucht rund 2.364 € – das sind knapp 80 € pro Tag. Der Bedarfsrechner auf dieser Seite rechnet das für Ihr Bundesland.
Wie lange wird Pflegetagegeld gezahlt?
Solange die Pflegebedürftigkeit besteht – also in der Regel lebenslang ab der Feststellung des Pflegegrads. Nach den Musterbedingungen beginnt der Versicherungsfall mit der Feststellung der Pflegebedürftigkeit und endet, wenn sie nicht mehr besteht (MB/EPV 2017 § 1 Abs. 2). Gezahlt wird ab Antragstellung.
Wie teuer ist eine Pflegetagegeldversicherung?
Das hängt vor allem vom Alter beim Abschluss ab. Für 2.000 € im Monat bei stationärer Pflege nennt Assekurata in vier Beispieltarifen 38 bis 61 € mit 25, 55 bis 87 € mit 35, 78 bis 130 € mit 45 und 134 bis 215 € mit 55 Jahren (Stand März 2026). Konkrete Angebote richten sich nach Tarif und Gesundheitsprüfung.
Ist eine Pflegetagegeldversicherung sinnvoll?
Für viele ja, denn die Pflegeversicherung ist eine Teilabsicherung – privat wie gesetzlich. Das Tagegeld ist frei verwendbar, auch wenn Angehörige pflegen, und schützt Ersparnisse und Partner. Weniger nötig ist es, wenn Einkommen und Vermögen die Eigenanteile auch über mehrere Jahre sicher tragen.
Wird das Pflegetagegeld auf Pflegegeld oder Beihilfe angerechnet?
Auf die Leistungen der Pflegepflichtversicherung nicht: Das Tagegeld kommt zusätzlich. Beim Bund und in mehreren Ländern bleibt es auch bei der Beihilfe unberücksichtigt (§ 48 Abs. 1 BBhV); Details für Beamte stehen im Ratgeber zur Pflegezusatzversicherung für Beamte.
Was ist der Unterschied zwischen Pflegetagegeld und Pflegemonatsgeld?
Inhaltlich keiner: Manche Versicherer vereinbaren einen Tagessatz, andere einen Monatsbetrag. Ein Tagegeld von 70 € entspricht bei 30 Tagen rund 2.100 € im Monat.
Quellen
- PKV-Verband: Musterbedingungen 2017 für die ergänzende Pflegekrankenversicherung (MB/EPV 2017) – Stand November 2022, abgerufen 22.10.2026
- Assekurata: Wege zur Pflegevollversicherung mit der Pflegezusatzversicherung (Studie) – April 2026, Beiträge Stand März 2026, abgerufen 22.10.2026
- vdek: Eigenanteile in der stationären Pflege, Stand 01.07.2026 – abgerufen 18.10.2026
- WIdO: WIdOmonitor – Zur Lage pflegender Angehöriger (e-Paper 12/2026) – 11.05.2026, abgerufen 22.10.2026
- § 43c SGB XI – Begrenzung des Eigenanteils an den pflegebedingten Aufwendungen – abgerufen 18.10.2026
- § 23 SGB XI – Versicherungspflicht für Versicherte der privaten Krankenversicherung – abgerufen 18.10.2026
- § 10 EStG – Sonderausgaben – abgerufen 22.10.2026
Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen zu der Pflege für Privatversicherte und Beihilfeberechtigte (Pflegegrad, Begutachtung, Leistungen, Pflegeheim, Beihilfe) (Stand: 22. Oktober 2026). Er ersetzt keine individuelle Beratung. Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab, z. B. Alter, Gesundheit, Einkommen und Familie. Trotz sorgfältiger Prüfung übernehmen wir keine Gewähr für Vollständigkeit und Aktualität; Gesetze und Tarife ändern sich. MEDICPROOF und compass werden nur beschreibend genannt; Pflegegrad-Privat.de ist kein Angebot dieser Unternehmen, keiner Pflegekasse und keiner Beihilfestelle. Zu Widerspruch oder Klage im Einzelfall beraten Sozialverbände oder Fachanwälte für Sozialrecht. Herausgeber: Pflegegrad-Privat.de. Pflegegrad-Privat.de ist kein Versicherungsmakler und bietet keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung an; eine individuelle Beratung erfolgt ausschließlich durch spezialisierte Kooperationspartner mit Erlaubnis nach § 34d GewO.